Universal Search
Google führt auf einer einzigen Ergebnisseite die klassischen Weblinks mit den Ergebnissen aus Google Bilder, News, Videos, Local und Bücher zusammen.
Kernpunkte
- Google integriert auf einer einzigen Ergebnisseite Weblinks, Bilder, Nachrichten, Videos, lokale Ergebnisse und Bücher.
- Die Ergebnisseite ist nicht mehr auf die klassischen zehn blauen Links beschränkt.
- Neue Formate werden zu Einstiegspunkten für Sichtbarkeit innerhalb der SERP.
- Suchmaschinenoptimierung spielt sich fortan gleichzeitig über mehrere Vertikalen ab.
Analyse
Universal Search markiert den Übergang von einer homogenen Ergebnisseite zu einer zusammengesetzten Seite, auf der mehrere Inhaltsquellen nebeneinander bestehen. Google begnügt sich nicht mehr damit, Webseiten zu ranken, sondern setzt Blöcke aus seinen verschiedenen Indizes (Bilder, Nachrichten, Videos, Lokal, Bücher) je nach erkannter Absicht zusammen. Diese Wende definiert neu, was es bedeutet, bei einer Suchanfrage sichtbar zu sein.
Für Publisher wird es entscheidend, in den richtigen Formaten präsent zu sein und nicht mehr nur in der Linkliste. Eine lokale, visuelle oder aktuelle Suchanfrage kann von einem bestimmten Block dominiert werden, was den Traffic zu jenen verlagert, die diese Vertikalen optimieren. Das ist der Ausgangspunkt der reichen SERPs, die bis heute die Suche und damit auch die von KI erzeugten Antworten strukturieren.
Was ist zu tun
- Für Ihre Ziel-Suchanfragen die angezeigten Formate ermitteln (Bilder, Video, Lokal, Nachrichten) und den Inhalt so optimieren, dass er dort erscheint.
- Daten strukturieren (Auszeichnung, Bildunterschriften, Unternehmenseintrag), um die Eignung für die vertikalen Blöcke zu maximieren.
- Die Entwicklung der SERP-Zusammensetzung im Zeitverlauf verfolgen, um das Auftauchen neuer, erfassbarer Blöcke zu erkennen.
Ende der Seite mit ausschließlich zehn blauen Links. Neue Sichtbarkeitshebel (Bilder, Video, Local) entstehen innerhalb der SERPs.